Andere, z.B. Debatte, Theater- / Rollenspiel, TV-Studio
Kriterien für Begründung der Medienauswahl:
- Wie schaffe ich vorab eine Übersicht über das gesamte Thema?
- Welche Rolle spielen Illustrationen, Tabellen, Grafiken und Textzitate in meiner Präsentation?
- Wie kann ich die Zuhörer während der Präsentation am besten in Sinne von Übersicht und Gliederung orientieren?
- Wie kann ich komplizierte Aussagen einfach machen?
- Wie können wir als Gruppe unsere Rollen sinnvoll verteilen?
Klärung von Erwartungen
Siehe Kompetenzraster Präsentationen
Dez
bis Anf. Dez.
Abgabe von Thema, Gliederung und begründeter Medienentscheidung bei Hr. Scriba
Einzelberatungen
Dez
bis 22.12.
Abgabe der überarbeiteten Fassungen (über Klassenlehrer mit Unterschrift der Eltern)
Jan.
Endgültige Genehmigung durch MSA-Prüfungsvorsitzende und FBL
Febr.
Detaillierte Weiterarbeit
Selbstständige Zwischenfragen an Lehrer und andere Experten
März
Probeläufe zuhause o.ä.
Technikcheck
Prüfungen vorr. im März
Kompetenzraster zur Beurteilung von Präsentationen
Präsentationsprüfung MSA (P4): Kriterien zur Medienwahl
Selbsteinschätzungsbogen für die mündliche Mitarbeit
Kriterium
Niveau mangelhaft
Niveau ausreichend
Niveau befriedigend
Niveau gut
Niveau sehr gut
1.
Quantität der Beiträge
keine Beiträge, die den Unterricht voranbringen..
Vereinzelte Beiträge auf Ansprache, keine Eigenaktivität zum Voranbringen des Unterrichts
Beiträge überwiegend auf Ansprache, seltene Eigenaktivität
Regelmäßige, fast immer eigenaktive und voranbringende Beiträge
Kontinuierliche, fast immer eigenaktive und voranbringende Beiträge
2.
Qualität der Beiträge
meistens falsch oder abseitig. Sprachliche Mängel.
im Wissensbereich meist richtig, im Anwendungs-, Beurteilungs- und Kreativbereich lückenhaft
im Wissensbereich richtig, wiederholt weiterführende Ansätze bei Anwendung, Beurteilung und Kreativität. I.d.R. sprachlich angemessen.
meist fehlerfrei bzw. schlüssig in Wissen, Anwenden, Beurteilen, Kreativität. Deutliche Differenzierung. Fachsprachlich korrekt.
fast immer fehlerfrei bzw. schlüssig in Wissen, Anwenden, Beurteilen, Kreativität. Auffallend hohe Selbstständigkeit. Hohe Differenzierung. Durchgängige fachsprachliche Sicherheit.
3.
Interaktionsfähigkeit
kein Bezug zu vorherigen Impulsen, Rückfragen oder Zwischenständen
vereinzelte Bezugnahme
häufige Bezugnahme
regelmäßige Bezugnahme
professionelles Diskussionsverhalten
4.
Geistige und körperliche Präsenz
häufig abgelenkt oder andere ablenkend
passive Aufmerksamkeit mit sichtbarem Bemühen, dem Unterricht zu folgen bzw. bei Arbeitsaufträgen mitzuarbeiten
Mischung von passiver und aktiver Aufmerksamkeit
fast dauerhafte aktive Aufmerksamkeit bzw. Mitarbeit
Dauerhafte aktive Aufmerksamkeit bzw. Mitarbeit mit eigenen Impulsen bzw. Angeboten
5.
Zuverlässigkeit
Aufgaben liegen nicht immer vor; Arbeitsaufträge werden nicht immer ausgeführt. Oder: fleißbedingte Unvollständigkeit
Aufgaben liegen meistens vor; Arbeitsaufträge werden grundsätzlich ausgeführt. Grundsätzlich vollständig
Aufgaben liegen vor; Arbeitsaufträge werden immer und in angemessenem Tempo ausgeführt. Grundsätzlich vollständig
Selbstständige Erfüllung von Aufgaben und Arbeitsaufträgen. Aktive tiefergehende Rückfragen. Mindestens vollständig.
Selbstständige Erfüllung von Aufgaben und Arbeitsaufträgen. Aktive tiefergehende Rückfragen. Häufiger über normale Vollständigkeitsanforderungen hinausgehend.
Historiker versuchen zu rekonstruieren, warum was wie in der Vergangenheit geschehen ist. Darüber hinaus versuchen sie, die Kenntnis von Vergangenheit zur Beantwortung der Frage einzubringen, warum unsere Gegenwart so und nicht anders aussieht. Dies betrifft Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ebenso wie Kunst, Kultur, Religion und Mentalität - also unsere gesamte Lebenswelt, wie sie wirklich ist und wie wir sie wahrnehmen.
In ihrer Arbeit, Vergangenheit zu rekonstruieren, verwenden sie die Zeugnisse, die ihnen die Vergangenheit hinterlassen hat: die Quellen. Eine Quellensorte sind die Textquellen (unterschiedlicher Art vom Liebesbrief bis zum zwischenstaatlichen Vertrag, vom Parteiprogramm bis zu Memoiren), in denen die Zeitgenossen ihre damalige Sicht der Dinge niederlegten. Diese Quellen sagen also nicht immer die Wahrheit - im Gegenteil: Historiker müssen aus dem Puzzle vieler einzelner Quellen zusammenstückeln, wie es in der Vergangenheit in etwa gewesen sein könnte.
Im Folgenden steht beispielhaft eine (praktikable) Abfolge von Schritten, um eine Quelleninterpretation durchzuführen.
B = Beobachtung: Aus der Quelle und dem Vorspann direkt zu entnehmen D = Denken: Mit Hilfe der Informationen eigene Urteile und Vermutung formulieren
Autor B: Wer hat die Quelle verfasst oder in Auftrag gegeben?
D: Welche Interessen oder Ziele hat er wohl gehabt?
Gattung B: Welcher Quellenart oder Textsorte gehört diese Quelle an? z.B. Zeitung, Verwaltungsdokument, privater Liebesbrief u.a.m.
D: Was fällt an der Quelle sprachlich und/oder stilistisch auf? Was kann der Autor mit dieser Gattung wohl bewirken?
Adressat B: An wen war die Quelle gerichtet?
D: Was sollte bei diesen Adressaten wohl bewirkt werden?
Inhalt B: Was steht in der Quelle?
D: Was kann von dem Quelleninhalt wohl stimmen und was nicht?
Neue Erkenntnis / neu Gelerntes D: Was habe ich zu meinem bisherigen Wissen zu dem Thema dieser Quelle Neues entnommen?